Je höher der Goldpreis, desto lohnenswerter kann eine Veräußerung des Edelmetalls sein. Doch viele Verkäufer machen einen Fehler: Sie trennen sich zu schnell und vor allem zur falschen Tageszeit von ihrem Edelmetall. In diesem Artikel geht es darum, wie jeder seinen optimalen Verkaufszeitpunkt selbst besser einschätzen kann.

Wie haben sich die Goldpreise zuletzt entwickelt?

Gold hat sich in den letzten Jahren wieder als interessantes Investitionsmittel entwickelt. 2024 erreichte der Preis neue Rekordhöhen und auch 2025 stieg er weiter an. Gold legte etwa im Vergleich zum US-Dollar zeitweise sogar über 60 % zu und stellte damit mehrere Allzeithochs auf. Damit gilt das Edelmetall weiter als sicherer Hafen für alle, die ihr Vermögen breiter aufstellen möchten.

Diese Marktsituation ist ebenfalls interessant für alle, die sich für die Veräußerung ihres Edelmetalls entscheiden. Beim Johannsson Goldankauf gibt es dafür beispielsweise eine seriöse Einschätzung zum Marktpreis. Der Vorteil: Die Preisermittlung erfolgt transparent auf Basis des tagesaktuellen Goldkurses. Das Edelmetall wird vor Ort gewogen, der Feingehalt geprüft und der Ankaufspreis nachvollziehbar berechnet.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Verkauf?

Der Goldpreis kann sich jeden Tag ändern, häufig sogar mehrmals innerhalb von 24 Stunden. Angebot und Nachfrage bestimmen die Preisbildung. Deshalb ist es wichtig, dass sich Verkäufer vorher informieren, um ein Gefühl für die aktuelle Preistendenz zu erhalten. Dabei helfen seriöse Quellen, die den Tageskurs pro Feinunze oder Gramm angeben.

Um einen möglichst hohen Preis für sein Gold zu erzielen, ist manchmal etwas Geduld gefragt. Interessant sind vor allem die europäischen und US-Handelszeiten, denn dann sind Kursbewegungen am wahrscheinlichsten. Typische Zeitfenster für stärkere Bewegungen:

  • Vormittag (ca. 9–11 Uhr MEZ): erste Reaktionen auf europäische Märkte
  • Nachmittag (ca. 14–17 Uhr MEZ): stärkere Ausschläge durch den Start des US-Handels

In den frühen Morgenstunden und späten Abendstunden sind die Preisbewegungen jedoch oft geringer, da weniger Handelsaktivität herrscht. Deshalb sind sie ideal, um sich in aller Ruhe mit den aktuellen Geschehnissen vertraut zu machen und womöglich eine Prognose für den nächsten Tag anzustreben.

Zudem gilt es, Ruhe zu bewahren. Auch bei dem Goldpreis kann es kurzfristig Rücksetzer geben. Viele von ihnen gleichen sich allerdings auch innerhalb eines Tages wieder aus. Experten empfehlen, Gold nicht sofort nach einem Preisanstieg zu veräußern. Stattdessen ist es empfehlenswert, den Kurs über mehrere Tage zu beobachten und dann den Durchschnittspreis zu analysieren. Liegt er auf einem guten Niveau, könnte dies ein Verkaufssignal sein.

Goldpreis ist nicht gleich Ankaufspreis

Zeigt der Markt einen bestimmten Goldpreis, ist dies nicht zwangsläufig der Ankaufspreis. Wer beispielsweise einen Ring veräußern möchte, sollte wissen, dass sich der Preis immer auf reines Gold (999er Gold) bezieht und als Orientierung gilt.

Ein Ring besteht jedoch meist aus 333, 585 oder 750 Gold und hat damit eine Mischung mit anderen Metallen. Beim Verkauf zählt aber nur der Goldanteil: Das ganze Gewicht des Rings wird deshalb nicht mit dem Goldpreis multipliziert und Steine und Fassungen gehören ebenfalls nicht dazu. Abzug finden bei der Preisermittlung auch weitere Kosten der Ankäufer, etwa für die Prüfung oder die Weiterverarbeitung. Deshalb kann es beim Ankauf zur Abweichung des Preises kommen, wenn vielleicht durch das Wiegen des Rings die Multiplikation mit dem aktuellen Marktpreis ermittelt wurde.

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